Emanuel-Lasker-Oberschule

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Planung und Bewerbung für die Skifahrt 2018 haben begonnen!

50 Berliner auf dem höchsten Berg Österreichs

 

Am Abend des 3. März 2017 startete eine 50 Personen starke und hoch motivierte Reisegruppe der Emanuel-Lasker-Schule (45 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 und 5 Lehrkräfte) in Richtung Osttiroler Alpen, welche sie erst wieder am Morgen des 11. März 2017 glücklich und etwas erschöpft verlassen sollten. Das Ziel der Reise war das sehr große und abwechslungsreiche Skigebiet Kals am Großglockner, welches sich insbesondere durch ein breites Spektrum von grünen, blauen, roten bis hin zu schwarzen Pisten auszeichnet. Die Schulleitung belebte somit eine altehrwürdige Tradition der ELS  wieder, indem man das Skilager als festen Termin im schulinternen Jahresplans wiederaufleben ließ, was für „Berliner Verhältnisse“ nahezu ein Alleinstellungsmerkmal ist. Nach einer 12-stündigen und über 800 km langen Busfahrt erreichte die Reisegruppe um Schuldirektor Herold und den Sportlehrern Thiele, Thisius, Schlien und Gegenfurtner die Unterkunft, welche sich nur wenige Meter von den Skiliften befand. Nachdem sich die erste Aufgeregtheit aufgrund der Ankunft am Skiort gelegt hatte und die Zimmer verteilt und bezogen waren, liehen sich die Schülerinnen und Schüler in einem nächsten Schritt das Skimaterial für die kommenden Tage zu einem sehr fairen Preis aus. Bevor es jedoch zum ersten Mal auf die Piste zu ersten Trockenübungen ging, konnten sich die ELOS am Mittagstisch stärken, Energie für die bevorstehende erste Skistunde tanken und sich mit den wichtigsten FIS-Skiregeln vertraut machen. Die ersten Stunden auf Skiern vergingen dann auch sehr schnell mit leichter Skigymnastik, Fangespielen auf Skiern, Staffelspiele und ersten Übungen auf Skier wie beispielsweise das korrekte Fallen – die sogenannte Backenbremse) oder das sichere Öffnen und Schließen der Bindung. Auch die sogenannte „Maikäferstellung“, um die Skier talwärts zu bekommen, wurde erstmals eingeübt. Zudem erkundeten die Schülerinnen und Schüler am Abend des ersten Tages die Unterkunft, entdeckten so die Tischtennisplatte, das hausinterne W-LAN-Netz und diverse Kartenspiele. Am späten Abend des ersten Tages gab Herr Schlien noch einmal eine sehr praxisnahe Vorlesung zum Thema „FIS-Regeln“, welche auf der Skipiste unbedingt beachtet werden mussten.

 

Am Morgen des zweiten Tages wurden die Schülerinnen und Schüler nach dem gemeinsamen Frühstück gegen 8 Uhr auf die 5 Skigruppen aufgeteilt, welche sich im Laufe der Zeit in die Niveaustufen 1 bis 5 verwandelten. Gemeinsam erlernte man ab dem zweiten Tag des Skilagers die Beherrschung des Tellerliftes, die Geheimnisse des Schwingens und des Bremsens, wobei dies manchen Schülerinnen und Schülern bereits so gut gelang, dass sie am dritten Tag die Anfängerhänge verlassen und auf den Hang für Fortgeschrittene wechseln konnten. Andere hingegen blieben auf den Anfängerhängen und versuchten sich durch konzentriertes Arbeiten für höhere Weihen zu qualifizieren.

 

Die Schülerinnen und Schüler waren auch umfassend beschäftigt und ausgelastet, wenn sie nicht gerade auf der Skipiste unterwegs waren. So gab es unter anderem eine Dorfrally durch Kals, ein spannendes Tischtennisturnier, ein mehrtägiges und packendes UNO-Turnier, einen lehrreichen Filmabend, ein Wissensquiz zu verschiedenen schulischen und außerschulischen Themengebieten und die Möglichkeit, eigene Brettspiele zu spielen. Ein weiterer beliebter Zeitvertreib war das Einkaufen im Dorfsupermarkt, der in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen war. Allem Ehrgeiz zum Trotz stand jedoch insbesondere der Teamgeist-Gedanke im Vordergrund.

 

Weitere Highlights waren das gemeinsame Fotoshooting bei strahlendem Sonnenschein in luftiger Höhe (knapp 3000 Meter über dem Meeresspiegel und pfeifendem Wind) und die Abschlussübungen am vorletzten Tag, wobei die Lehrkräfte zwischen einer Techniknote und einer Zeitnote unterschieden. Diese Abschlussprüfung bestand aus einem anspruchsvoll gestecktem Riesenslalom, an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen mussten, wobei die erreichte Note in die Berechnung der Jahressportnote (Kursnote Sport) einfloss.

 

Insgesamt zogen sowohl Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler ein begeisterndes Fazit: Die Zimmer waren zweckmäßig, das Essen sehr gut, die Verletzungsrate niedrig, der Bustransfer gelungen, das Wetter stabil, das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar und die Gesamtstimmung der Reisegruppe befand sich mit wenigen Ausnahmen durchgängig im positiven Bereich, sodass die Schulleitung diese wiederbelebte Tradition auch im Jahre 2018 und darüber hinaus als terminierten Fixpunkt beibehalten und den Schülerinnen und Schülern der ELS Friedrichshain ein unvergessliches Erlebnis bescheren möchte.

 

Ein besonderer Dank gilt insbesondere Herrn Benkenstein, der federführend an der Planung des Skilagers beteiligt war, jedoch aus persönlichen Gründen bedauerlicherweise nicht selbst vor Ort teilnehmen konnte.

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