Emanuel-Lasker-Oberschule

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Die Geschichte unserer Schule und ihr Namensgeber

Das Schulgebäude wurde in den Jahren 1910 bis 1912 im Mauerwerksstil des Architekten und Berliner Baustadtrats Ernst Emil Hoffmanns erbaut (1852-1932). Zu dessen berühmtesten Bauwerken zählen unter anderem der Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain und das Pergamonmuseum in Berlin-Mitte.

1912 wurde das Schulgebäude eingeweiht, damals war es die Gemeindeschule am Rudolfplatz. 1938 wurde aus der Gemeindeschule eine Volksschule für Mädchen und schließlich, nach der Aufhebung der Geschlechtertrennung im Jahr 1950, eine Volksschule für Jungen und Mädchen. Während der Zeit der DDR zogen zwei Schulen in das Gebäude ein, die "Hans Beimler Oberschule " und die "Clara Zetkin Oberschule". Nach der Wende wurden daraus 1991/92 eine Grundschule und eine Realschule. Heute beherbergt das Gebäude unsere Emanuel-Lasker-Oberschule, eine Integrierte Sekundarschule.

Der Namensgeber
"Im Übrigen vertraue man auf seinen eigenen Geist."



Emanuel Lasker wurde am 24. Dezember 1868 im preußischen Berlinchen (heute Polen) in eine jüdische Familie geboren. 1894 gewann er die Schachweltmeisterschaft und wurde so zum zweiten offiziellen und bisher einzigen deutschen Schachweltmeister. Er konnte den Titel bis zum Jahr 1921 verteidigen. Am 11. Januar 1941 verstarb er in New York City, wo er aufgrund der repressiven antisemitischen Politik in Deutschland nach mehreren Stationen in den Niederlanden, London und Moskau seine letzten Lebensjahre im Exil verbrachte. 
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